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KV Zürich gewährt einen Einblick in den Umsetzungsprozess der KV-Reform

19.05.2022

Mit Lehrbeginn 2023 gelten für das KV neue Ausbildungsbestimmungen. Kernelement der tiefgreifenden Reform ist die Handlungskompetenzorientierung. Die Verantwortlichen der Wirtschaftsschule KV Zürich gewähren einen Einblick in den Umsetzungsprozess.

Artikel Schulblatt 1/22, Text Andreas Minder

Die Arbeitswelt und mit ihr die Anforderungen an die Absolventinnen und Absolventen der KV-Lehre verändern sich. Mit einer Reform soll die Zukunftstauglichkeit des Berufs sichergestellt werden. «Das grösste Berufsfeld in der Schweiz wird nach 20 Jahren den veränderten Anforderungen der Wirtschaft angepasst», sagt Andres Meerstetter, stellvertretender Amtschef des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons Zürich und Projektleiter der KV- und der Detailhandelsreform im Kanton Zürich.

Als grösste Neuerung der KV-Reform gilt die «Handlungskompetenzorientierung» – kurz HKO –, wie es im Fachjargon heisst. An die Stelle der bisherigen Fächer treten fünf Handlungskompetenzbereiche:

a) Handeln in agilen Arbeits- und Organisationsformen,

b) Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld,

c) Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen,

d) Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen,

e) Einsetzen von Technologien der digitalen Arbeitswelt.

«Diese blumigen Begriffe sorgten zu Beginn bei manchen Lehrpersonen für Verunsicherung », sagt Susanne Cavadini, Prorektorin der Wirtschaftsschule KV Zürich. Es sei befürchtet worden, dass kein Grundwissen mehr vermittelt werden könne. «Doch jetzt lichtet sich der Nebel, man sieht, dass auch künftig ein solides Fundament gebaut werden kann.»

 

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